Menopause und Beckenboden

   

Mit den Wechseljahren verändert sich nicht nur der Hormonhaushalt. Wir erfahren den sinkenden Östrogenspiegel auch muskulär, im Bindegewebe, in unseren Gelenken und vor allem im Beckenboden.

Östrogen unterstützt unter anderem Kollagen, Elastizität, Durchblutung, Muskelregeneration und die Gesundheit des Gewebes.

Sinkt der Östrogenspiegel, reagiert unser Körper. Aber nicht nur er. Auch unsere Psyche kann ein Spiegel dieser Veränderung sein. Denn Östrogenrezeptoren finden sich bis in Regionen in unserem Gehirn, die an der Stimmungsregulation beteiligt sind. 

Wenn die Hormone schwanken, kann daher auch die Stimmung kippen.
Kann, aber muss nicht ...


Was wir tun können:

*Selbstwertförderndes Mental-Training. 

*Gezielte Muskelentspannung bei gleichzeitigem Muskelaufbau.
Denn die ursprüngliche Kraft ist bspw. in mehr innerer Anspannung gebunden und steht uns nicht mehr im selben Maß zur Verfügung wie früher. Unsere Regeneration gerät ins Stocken. 

*Das Bindegewebe pflegen. Wenn die Versorgung mit Nährstoffen nicht mehr optimal funktioniert, reagieren unsere Faszien. Verloren geglaubte Elastizität und Stabilität kann mit Hormon-Yoga oder Biomechanik einen Verjüngungsprozess erfahren.

*Die empfindliche Schleimhaut wird durch Biomechanisches und Mentales Training gekräftigt.

*Der Beckenboden kann allein nicht alles richten. Er braucht Unterstützung der anderen - unseren Körper durchziehenden Gewebsschichten. Im Verbund mit dem Zwerchfell kann er wieder stärker werden.

*Wenn unsere Knochen & Gelenke in jahrzehntelanger Gewohnheit Last unter Scherkraft erfahren, wird das Risiko für Knochenschwund und andere Beschwerden begünstigt.
Unser Skelett braucht Last, um stark zu werden, aber wir sollten ihnen helfen, wieder ins Lot zurück zu finden ...

Wichtig:

Beschwerden sind nicht einfach etwas, das Du hinnehmen musst.

Schmerzen beim Sex, Inkontinenz, Druckgefühl oder Veränderungen von Blase und Darm sollten angesprochen und gezielt angegangen werden.

Dein Beckenboden hat Dich jahrzehntelang getragen. Jetzt ist es an der Zeit, ihn zu unterstützen, um freudvoll in den grossen Wandel der Wechseljahre einzutauchen.

 
 
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